In diesem Projekt wurde ein Add-on für Blender entwickelt, das mithilfe der OpenAI-API (ChatGPT) natürliche Sprache in ausführbaren Python-Code übersetzt. So können Nutzer durch einfache Spracheingaben 3D-Objekte manipulieren und animieren, ohne sich tief in die Programmierschnittstellen von Blender einarbeiten zu müssen.
Die zentrale Idee hinter dem Projekt ist die Vereinfachung der Bedienung komplexer Software durch intuitive Eingabemethoden. Während Blender ein mächtiges Werkzeug für 3D-Modellierung, Animation und Rendering darstellt, ist die Einstiegshürde für unerfahrene Nutzer oft hoch – insbesondere, wenn es um automatisierte Abläufe und Scripting geht. Genau hier setzt das Add-on an: Es verbindet die Leistungsfähigkeit von Blender mit der Zugänglichkeit moderner Sprachmodelle. Durch die Integration eines generativen Sprachmodells wie ChatGPT wird Sprache zur Schnittstelle zwischen Mensch und Software. Komplexe Aufgaben wie die Erstellung von Keyframe-Animationen, Transformationen oder Szenen-Setups können so durch einfache Texte angestoßen werden. Dies erleichtert nicht nur
den Einstieg in Blender, sondern bietet auch erfahrenen Nutzern neue Werkzeuge zur Automatisierung von Abläufen und zur schnellen Umsetzung von Ideen.
Zeitraum: Sommersemester 2025
Tool(s): Blender, ChatGPT, Python
Studierende im KMM-Master: Lukas Häffele, Leonard Suchanek























